Mitgliederjournal 2/2016 - page 10

Barrierefreie Umbauten in den Bädern
Austausch der Badewanne gegen eine Dusche!
Liebe Mitglieder,
im Mitgliederjournal 1/2015 wurde auf Seite 3 die
Problematik Austausch der Wanne gegen eine
Dusche angesprochen.
Nun soll hier nochmals die Verfahrensweise an-
gesprochen werden, da wir ausreichend prakti-
sche Erfahrung gesammelt haben.
Die Vorstände der WG Lengefeld
-
Pockau eG le-
gen bei ihren Entscheidungen stets den sozialen
Aspekt als wichtiges Kriterium zugrunde. Doch
allein nach der bei uns im Vorstand vorhandenen
Sozialkompetenz können diese Festlegungen
nicht getroffen werden. Der finanzielle Aspekt, ja
die Entscheidungsfindung nach betriebswirt-
schaftlichen Überlegungen und Kriterien spielt
dabei ebenso eine Rolle.
Wir werden auch weiterhin alle Möglichkeiten
nutzen, um den Mitgliedern den Alltag zu erleich-
tern und dafür die bestmöglichen Rahmenbe
-
dingungen zu schaffen, damit die Mitglieder ohne
fremde Hilfe in ihren Wohnungen leben können.
Da es sich um eine Genossenschaftswohnung
handelt, ist vor einem Umbau immer die Geneh-
migung des Vorstandes einzuholen. Suchen Sie
dafür bitte nach einer vorherigen Terminverein-
barung das Gespräch mit dem Vorstandsvorsit-
zenden, Herrn Gunter Schröter. Gern kommt er
zum Gespräch zu den Mitgliedern in die Woh-
nung.
Einen Anspruch auf Genehmigung von solchen
Umbauten und Kostenübernahme hat das Mit-
glied jedoch nicht. Die WG Lengefeld
-
Pockau eG
war und ist stets bestrebt, sinnvolle Umbauten zu
genehmigen. Bei Wettbewerbern von uns wird
ein solcher Umbau teilweise nur noch im Erdge-
schoss und im 1. Obergeschoss genehmigt.
Es schmerzt sehr und verursacht hohe Kosten,
wenn wie in der Praxis erfolgt, in einem erst we-
nige Jahre vorher rekonstruierten Bad die Wan-
ne ausgebaut wird und der Fußboden und die
Wand hinter der Wanne neu gefliest werden
müssen. Wenn die bei der Badrekonstruktion
eingesetzten Wandfliesen nicht mehr lieferbar
sind, ist das ehemalige Schmuckstück Bad plötz-
lich nur noch funktional.
Bei einem späteren Wohnungswechsel gehen
die Probleme weiter, denn kein Wohnungssu-
chender ist von einem zusammengestückelten
Bad, auch wenn es funktional ist, angetan.
Eine Neuvermietung wird bei den hohen Ansprü-
chen, die an eine Wohnung gestellt werden, sehr
problematisch. Es bleibt in der Regel nur die
Möglichkeit mit hohem Kostenaufwand das Bad
dann zeitgemäß erneut zu fliesen.
In jedem Fall ist eine Begehung der Wohnung
erforderlich. Gemeinsam mit den Fachhandwer-
kern muss die entsprechende Lösungsvariante
vor Ort gefunden werden.
Um den Badumbau einfach und ohne größere
Schäden vornehmen zu können, kann derzeit
unter bestimmten Voraussetzungen ein vorgefer-
tigtes Modul als Dusche eingesetzt werden. Das
Modul deckt nach Ausbau der Badewanne den
gesamten Fußboden ab und auch die Wand hin-
ter der Wanne muss nicht neu gefliest werden.
Diese Variante ist jedoch nicht in allen Woh-
nungstypen anwendbar. Die baulichen Gegeben-
heiten lassen es leider nicht zu.
Wenn Sie sich als Mitglied mit dieser Problema-
tik beschäftigen, dann wenden Sie sich bitte früh-
zeitig an den Vorstand.
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